Die Eierseite
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Seite angelegt am 26. April 2002 und zuletzt ergänzt am 12. Dez. 2010

Spiegeleier *hmmm*
Hier erfährst Du viel Wissenswertes über Eier:
Vom Huhn zum Ei, das Ei und dessen Verwendung, allgemeine Tipps.
Ich rede natürlich von Hühnereiern, nix anderes ! *gg*
Natürlich gehört dazu auch das "Opfer" Huhn als reine Legemaschine.
Was zuerst existierte, Huhn oder Ei, weiss ich allerdings auch nicht.;o)



Vom Huhn zum Ei

Ein Huhn legt - im Widerspruch zur weitläufigen Meinung mancher Städter;) - auch ohne Hahn regelmässig Eier ! Der "Nachteil" eines nicht vom Hahn befruchteten Eies ist nur, dass aus diesem natürlich nie ein Küken werden könnte.


Das Huhn selbst wird ausgebeutet, bis seine Produktivität versiegt. Das ist nach ca. 2 Jahren der Fall. Danach wird es geschlachtet. Die natürliche Lebenserwartung beträgt 5 bis 7 Jahre.
Folgende 5 "Haltungsarten" werden unterschieden:
- Freilandhaltung: pro Huhn 10 qm Auslauf.
- Intensive Auslaufhaltung: pro Huhn 2,5 qm Auslauf
- Bodenhaltung: 7 Hühner pro qm Stallfläche.
- Volierenhaltung (Stall mit Sitzstangen): bis 25 Hühner pro qm, 15 cm Sitzstange pro Huhn.
- Käfighaltung (Legebatterien): pro Huhn 450 - 550 qcm (rund 2/3 eines Din-A4-Blattes)


Zusammensetzung des Eies
*

Nährstoffe im Hühnerei je 100 Gramm:

100 g Hühnerei enthalten:

 

Vitamine

Mineralstoffe

Eiweiss

13 g

Vit. A

0,27 mg

Natrium

144 mg

Kohlen-Hydrate

1 g

Vit. E

2,02 mg

Kalium

147 mg

Fett

11 g

Vit. K

0,05 mg

Calcium

56 mg

Wasser

74 g

Vit. B1

0,10 mg

Phosphor

216 mg

 

Vit. B2

0,31 mg

Magnesium

12 mg

Vit. B6

0,08 mg

Fluor

0,1 mg

Folsäure

0,07 mg

Eisen

2,1 mg

Vit. D

1,75 µg

Jod

52 µg

Energie 155 Kcal / 646 KJ

Ein grosses Ei beinhaltet ca. 5 Gramm Fett, wovon 1,5 Gramm gesättigte Fette und 2,8 Gramm ungesättigte Fette sind.



Qualitäten des Eies


Die Qualität der Eier unterscheidet sich in der Frische, Schalenqualität, der Qualität des Ei-Inneren und der Grösse der Luftkammer.
Eier, die auf den Ladentisch gelangen, sind in der Regel und wenn nicht anders gekennzeichnet, immer Eier der Güteklasse A.
Klasse A = frisches Ei, saubere Schale, keine Verformungen.
Klasse B = 2. Qualität oder durch Bestrahlung haltbarer gemacht - muss gekennzeichnet werden !
Klasse C = aussortiert für die Nahrungsmittelindustrie (z.Bsp. Nudelindustrie).


Das Ei und dessen sonstige Verwertbarkeit

Die Eierschalen können als Dünger für Blumenkästen (Balkon) und Gartenbeete genutzt werden. Hierzu zermalmt man die Schalen und legt sie in Wasser, das man dann 2 Wochen oder länger ausserhalb der Wohnung;-) stehen lässt. 2 Eierschalen reichen für 1 Liter Wasser.
Eigelb und Eiweiss trennt man, indem man das rohe Ei mit beiden Händen haltend in der Mitte in einem Teller aufklopft, die Schalenhälften etwas auseinander zieht und das Eiweiss in den Teller ablaufen lässt.

Das Eigelb kann zum Haarewaschen genutzt werden. Die feuchten Haare mit gut getrenntem Eigelb einreiben und auswaschen ergibt seidiges, glänzendes Haar, das aber nicht riecht. Für den guten Duft sorgt dann Haarspray.
Mit Eiweiss können Echtholz-Möbel (Bauernschränke) gereinigt werden. Sie glänzen anschliessend für lange Zeit wie frisch lackiert.

Ebenso können mit Eiweiss Fettflecke aus Ledergarnituren schonend entfernt werden.


Allgemeine Tipps zu Eiern

Die Eierschalen der Batterie-Hennen sind in aller Regel dünner als die der freilaufenden Hühner.
Aus der gleichen Hühnerfarm sind die weissen Eierschalen in der Regel dünner als die braunen Eierschalen.
=> Die weisse Schale der Eier aus Legebatterien ist am Empfindlichsten !

In anderen Eigenschaften unterscheiden sich weisse und braune Eier aber nicht. Ein weisses Ei beinhaltet die gleichen Nährstoffe und Vitamine wie ein braunes Ei. Weisse und braune Eier haben auch die gleichen Brat- und Kocheigenschaften. Die Farbe der Eier hängt von der sog. Ohrscheibe (kleine Hautpartie am Kopf, "Ohrläppchen) der Henne ab. Eine Henne mit weisser Ohrscheibe legt weisse Eier, eine Henne mit roter Ohrscheibe legt braune Eier. Das selbe Huhn legt also immer Eier mit der selben Farbe.

In jedem Ei befindet sich am stumpfen Ende eine Luftblase.
Beim Erhitzen dehnt sich diese Luftblase aus, der Innendruck auf die Schale erhöht sich.
Um die ausgedehnte Luft entweichen zu lassen, wird am stumpfen Ende ein kleines Loch in die Schale gepikst. Wird hingegen das Loch in die Spitze gestoßen, wird beim Erhitzen zunächst Eiweiß aus dem Ei in das Wasser gedrückt.
Da die Luft bekanntermassen nach oben steigt, sollte sich auch das Loch
oben befinden. Im Eierkocher wird das Ei also mit der Spitze nach unten gestellt - und oben (stumpfes Ende) befindet sich das gepikste Loch.

Um die Wahrscheinlichkeit des Platzens der Schale beim Kochen zu verringern, sollte ein im Kühlschrank gelagertes Ei eine halbe Stunde vorher herausgenommen oder fünf Minuten in lauwarmes Wasser gelegt werden.

Kleine Spielerei nebenbei, besonders interessant für Kinder:
Ein Ei in eine Schale mit Essig (Säure!) legen. Nach einigen Stunden hat sich die harte Schale (Kalk!) völlig aufgelöst, das Ei hält trotzdem mit der dünnen Haut zusammen und kann vorsichtig entnommen werden. Nun das Ei in einen Topf mit kaltem(!) Wasser legen und zum Kochen bringen. Es kann beobachtet werden, wie sich die Luftblase am stumpfen Ende ausdehnt. Wenn die Haut nicht reisst, hat man nach 3-4 Minuten Kochvorgang ein hartgekochtes Ei ohne Schale mit deutlicher Auswuchtung der Luftblase - wenn es aber platzt befindet sich ein Spiegelei im Wasser...;o)

Etwas Essig im Kochwasser verhindert das Auslaufen des Eies beim Platzen.
Hierbei kann die Farbe bei braunen Eiern verblassen oder ganz abgehen. Keine Sorge, das ist normal, da die Braunfärbung nur auf der obersten Schicht der Schale haftet und der Essig den Kalk angreift (siehe Tipp oben).
Bei ganz frischen Eiern lässt sich die Schale nach dem Kochen schlechter lösen als bei älteren Eiern. Auch das Abschrecken nutzt dann meistens nichts. Frische Eier sind also als weiches "Frühstücksei" kaum geeignet.
Man sollte hierzu Eier verwenden, die mindestens 5 Tage alt sind.

Dennoch hat das "Abschrecken" des gerade gekochten Eies mit kaltem Wasser seine Bedeutung: Das heiße Ei kocht nach der Entnahme aus dem heißen Wasser weiter, denn unter der dicken Schale kann die Hitze nur langsam entweichen. So könnte aus einem nicht abgeschreckten zunächst weichen 5-Minuten-Ei doch noch ein hartes 10-Minuten-Ei werden !



Bei gekochten Eiern bildet sich gelegentlich ein graugrüner Belag um den Dotter. Dies bedeutet, dass beim (zu langen) Kochen das Häutchen um den Dotter beschädigt wurde und das Eisen im Eigelb mit dem Schwefel im Eiweiss eine chemische Reaktion ausgelöst hat. Der Belag riecht zwar übel, ist aber gesundheitlich völlig unbedenklich.

Das "Mindesthaltbarkeitsdatum" sagt aus, dass dieses Ei bei kühler Lagerung bis zum 28. Tag nach dem Legen zur Güteklasse A gehört.
Eier behalten die Güteklasse A im Kühlschrank (bei 8° C) ca. einen Monat, in der kühlen Speisekammer etwa 3 Wochen und bei Zimmertemperatur (20° C) ca. 15 Tage. Eier müssen also nicht im Kühlschrank gelagert werden, wenn sie innerhalb von 2 Wochen nach dem Legen verbraucht werden. Andersherum halten sie im Kühlschrank 2 bis 4 Wochen über das Mindest-haltbarkeitsdatum, zählen dann aber nicht mehr zur Güteklasse A und der Wassertest (s.u.) ist dringend anzuraten !
Im freien Handel gibt es praktisch nur Eier der Güteklasse A, Eier der minderen Klassen B oder C werden von der Industrie verarbeitet, etwa zu Nudeln.

Wassertest:

Um festzustellen, ob ein Ei noch geniessbar ist, kann ganz einfach der Wassertest herangezogen werden. Hierzu füllt man ein Gefäss mit mindestens 10 cm Wasser und legt das Ei hinein.
Bleibt es flach am Boden liegen, ist es ohne Einschränkung zu geniessen. Wenn der Dotter bzw. das Eiweiss auch nach dem Erhitzen noch flüssig sein soll, greife man nur zu diesen Eiern !
Stellt es sich hoch, ist es zwar noch gut geniessbar, sollte aber nur noch zum Backen, Kochen oder allenfalls als gut durchgerührtes Rührei verwendet werden.
Hebt sich das Ei deutlich vom Boden ab, haben sich bereits Faulgase gebildet und das Ei gehört am besten in die Biotonne !

Liegendes Ei:
ganz frisch bei exakt waagerechter Ausrichtung,
entspricht im Handel der Güteklasse A,
 uneingeschränkt verwendbar; geeignet für Eierspeisen, die wenig oder gar nicht gekocht werden, wie die Zubereitung von Salatsoßen, Majonäse, Biskuit, Rührei.
Sobald es sich einseitig abhebt, ist es das ideale "Frühstücksei" (lässt sich sehr leicht schälen).
Stehendes Ei:
je nach Lagerung 2 bis 4 Wochen alt, geeignet für alle Speisen mit "Hartgekochtem", zum Backen und Panieren.
Nicht gut geeignet für Speisezubereitung mit nur kurzer Koch- oder Backzeit.
Schwebendes Ei:
bei sachgerechter Lagerung mindestens 4 Wochen alt,
nur noch gar gekocht verwendbar und auch nur bei positivem Geruchstest (zB "Hartgekochtes", Kuchen mit langer Backzeit). Je höher das Ei schwebt, desto mehr Fäulnisgase sind enthalten. Bei negativem Geruchstest besser nicht mehr verwenden !
*igitt*
Schwimmendes Ei:
sehr wahrscheinlich nach mehr als 5 Wochen sachgerechter Lagerung, bei unsachgerechter Lagerung entsprechend früher.
Riecht deutlich faulig, ungenießbar, hohe Vergiftungsgefahr (Bauchschmerzen, Übelkeit).


Falls beim aufgeschlagenen Ei das Eiweiss weit auseinander läuft und der Dotter flach ist, ist das Ei bereits am Verfallsdatum oder darüber und sollte nach einem positiven Geruchstest höchstens noch zum Backen oder Braten (Rührei) verwendet werden.

Rohes Eigelb kann man im Kühlschrank 2 Tage, Eiweiss 10 Tage aufbewahren, danach verändert es kontinuierlich den Geschmack und wird ungeniessbar.

Rühreier werden lockerer und "saftiger", wenn man etwas Wasser oder Milch hineinrührt (je Ei ca. 1 Teelöffel).

Ob ein Ei roh oder gekocht ist, erkennt man an der Drehgeschwindigkeit. Ein gekochtes Ei dreht sich merklich länger, schneller und gleichmässiger als ein rohes Ei. Das Ei flach auf den Tisch legen und um die eigene Achse drehen.
Ein ungekochtes Ei dreht sich keine 2 Mal und "eiert".
Und woher kommen die Blutspuren im Ei ? Immer wieder hört man, dass es sich hierbei um den "Hahnentritt" handeln soll. Dies ist jedoch falsch, es handelt sich vielmehr um Gewebeteile aus dem Legedarm der Henne. Falls der Gedanke den Genuss nicht stört: Schädlich sind sie nicht, es lässt sich aber leicht mit zwei Teelöffeln entfernen.

Warum braucht ein Eierkocher weniger Wasser als ein Topf?

Ist es nicht seltsam: Je mehr Eier im Eierkocher sind, desto weniger Wasser wird benötigt? Des Rätsels Lösung: Die Heizplatte unten im Eierkocher verdampft das Wasser und es steigt daraufhin nach oben, um im Deckel durch ein kleines Loch zu verschwinden. Kommt der heiße Dampf jedoch an einem - kälteren - Ei vorbei, so setzt er sich dort nieder, kondensiert (wird erneut zu flüssigem Wasser) und tropft wieder nach unten auf die Platte.
Dieser Vorgang wiederholt sich laufend, bis das Ei so heiß ist, dass der Dampf nicht mehr daran haften bleibt und durch das Loch im Deckel endlich verschwinden kann. Je mehr Eier sich im Eierkocher befinden, desto mehr Dampf kann kondensieren und desto mehr Wasser fällt wieder auf die Kochplatte zurück --> Je mehr Eier im Kocher, desto mehr Wasser kommt auf die Platte zurück, um dann erneut verdampft zu werden.
Um im Kochtopf? Dort müssen die Eier vollständig unter Wasser getaucht sein, um gleichmäßig durcherhitzt zu werden, der entstehende Wasserdampf spielt hier gar keine Rolle. Die Kochzeit ist in etwa die Gleiche, aber der Energiebedarf ist beim Kochtopf um einiges höher.



Qualitätssiegel (Gütesiegel):
Central Marketing Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH Kontrollierte Eierproduktion Kontrollierte Haltungsform
Eine ganze Reihe von Güte-Siegeln versprechen dem Verbraucher mehr Qualität beim Eier-Kauf:

Das Hennen-Siegel der CMA (Centrale Marketing-Gesellschaft der Deutschen Agrarwirtschaft), das allerdings nur garantiert, dass die Eier auch aus der angegebenen Haltungsform (zumeist Legebatterien) stammen... Inzwischen gibt es weitere Gütezeichen der CMA für Eier aus den 5 verschiedenen Haltungsformen.

Das Siegel 'Kontrollierte Eierproduktion' der Gütegemeinschaft Ei garantiert ebenfalls nur die Standards der Käfighaltung, dies allerdings europaweit.

Das KAT-Siegel (Kontrollierte Alternative Tierhaltungsform e.V.) garantiert dagegen eine tiergerechte Haltung und wird nur bei Boden- oder Freilandhaltung vergeben.

Viele Organisationen und Verbände fordern strengere Bestimmungen für artgerechte Haltung und Produktauszeichnung und vergeben eigene Qualitätsiegel.

Der Code auf dem Ei, zB "02-DE-0803857"
Seit dem 1. Januar 2004 müssen alle Hühnereier europaweit einen "Stempel" (Erzeugercode) tragen. Diese Kennzeichnungspflicht gilt für alle Betriebe mit mehr als 350 Hennen. (Ironische Bemerkung: "Alle seit dem 1.1.04 ungestempelten Eier kommen also demnach aus kleineren Betrieben, aha !"). 
Die erste Ziffer gibt das Haltungssystem an:
0 = ökologische Erzeugung
1 = Freilandhaltung
2 = Bodenhaltung
3 = Käfighaltung.
Dann folgt die Länderkennung
A = Österreich
BE = Belgien
DE = Deutschland
DK = Dänemark
ES = Spanien
FR = Frankreich
NL = Niederlande.
Die nächsten zwei Ziffern stehen für das Bundesland, 08 = Bad.Württ.
Die restlichen Ziffern geben Auskunft über den Legebetrieb,
siehe hierzu die Seite www.was-steht-auf-dem-ei.de



Legebatterien: Nicht das Ei, nur die Kohle zählt !

"Gutshofqualität", "Land-Eier", "Freilandhaltung", "Bodenhaltung".... auf den Eierkartons kratzen immer zufriedene Hühner im Sand vor einem idyllischen kleinen Bauernhof.

Zur Zeit werden in Deutschland rund 80% aller Hennen in Legebatterien gehalten. Diese Form der Haltung ist in Deutschland seit dem Jahre 2002 verboten, bis Ende 2006 sind 'ausgestaltete' Käfige mit geringerer Belegung erlaubt. EU-weit wird die Käfighaltung erst ab 2012 (!) verboten.

In Deutschland (West) wurden bis 2002 ca. 40 Millionen Hennen in winzigen Käfigen gehalten, in denen sie nicht einmal einen Flügel ausstrecken konnten.

35 bis 50 Millionen männliche Küken werden jährlich "weggeschmissen", weil es keine "Verwendung" für sie gibt. Sie werden durch Vergasen, Zerstampfen, Ersticken, Dekompression oder Ertränken "entsorgt".

Nur etwa die Hälfte der in Deutschland verkauften Eier kommen auch aus Deutschland, die andere Hälfte aus ausländischen, oft weniger gut kontrollierbaren Legebatterien.....
Die Lebensbedingungen in einer Legebatterie sind unwürdig: 5 Hühner "leben" zusammengepfercht in einem Käfig von kaum 50 cm Breite - ein Huhn hat eine Flügelspannweite von gut 80 cm. Die Füsse werden durch das ständige Stehen auf Maschendraht deformiert. Sie haben keine Sitzstangen, können nicht am Boden kratzen, im Staub baden oder ein Nest bauen. Ihr Bewegungsmangel führt zur Verfettung der Leber und zu brüchigen Knochen. Viele von ihnen werden schliesslich psychotisch. Diese Hennen legen Eier, obwohl sie nicht zufrieden sind. Sie würden sie selbst bei schweren Verletzungen noch legen, einfach, weil sie nicht anders können.

In Legebatterien werden die Eierstöcke der Hühner durch Kunstlicht angeregt, welches eine dauernde Sommerzeit vortäuscht.


Gesundheitsrisiken, die vom Ei ausgehen können:

Erhöhter Cholesterinspiegel

Salmonellen-Vergiftung


Und warum bringt ausgerechnet ein Hase die Ostereier ?

Der Hase, ein altes Sinnbild der Fruchtbarkeit sowie Lebens- und Glückssymbol, war als österlicher Eierbringer zunächst nur am Oberrhein, im Elsass und in der Pfalz verbreitet. Der früheste Beleg für den Osterhasen findet sich 1678 in dem Werk "Satyrae medicae" des Heidelberger Medizinprofessors Georg Franck von Franckenau. Noch Anfang des 19. Jahrhunderts war der Osterhase in vielen Teilen Deutschlands unbekannt, erst unter dem Einfluss von illustrierten Osterhasenbüchern sowie der Süsswaren- und Spielzeugindustrie ist er populär geworden. Die Herkunft des Osterhasen wird verschieden gedeutet. Häufig findet sich die Annahme, er sei als missverstandenes Gebildbrot eines Osterlamms zu interpretieren. Da sowohl Hasen als auch Eier Osterspeise waren und deshalb beide zum Fest als Zinsabgaben von den Bauern an den Grundherren geliefert werden mussten, dürfte die Verbindung von Osterhase und Eiern jedoch auf den gleichen Zinstermin zurückzuführen sein.


Quellenverzeichnis:

- Die Hausfrauenseite
- Veganissimo
- Warum der Osterhase Eier bringt
und andere....
....zur Ausarbeitung dieser Seite habe ich etliche Webseiten durchforstet (Danke für die vielen Links, {{{Vampirchen}}}!;-)) und von manchen Seiten auch Textpassagen im Original übernommen, mir aber diese Quelle nicht immer gemerkt. Eine Urheber-Rechtsverletzung ohne Quellenangabe ist also nicht gänzlich ausgeschlossen ;-)